Unteres Traisental

Im Papamonat nach Lindas Geburt ergab sich die erste richtige Radtour von Hasendorf aus seit wir hier wohnen – und gleich mit den Kindern im neuen Lastenrad :)

Zwei Dinge fielen zusammen: zum Einen galt es eine Kindergartenschließwoche zu überbrücken, also die Kinder von morgens bis abends zu betreuen, und zum Anderen feierte meine Vorgesetzte an diesem Tag ihren (leider) letzten Arbeitstag und Abschied von der FH St. Pölten. Also nahm ich die Kinder mit nach St. Pölten und machte den Weg dorthin und wieder zurück zu einem kleinen Fahrradabenteuer.

Während also Anne mit Linda daheim einen ruhigen Tag im Wochenbett plante brachen wir nach einem eher kleinen Frühstück zeitig auf. Unsere erste Etappe führt uns nach Herzogenburg, wo wir unsere Vorräte kurz aufstockten und eine ausgiebige Pause am Spielplatz machten. Mira saß erst das zweite Mal in ihrem Leben vorne im Bullitt – bisher war ihr das zu schaukelig gewesen.

Ich hatte deswegen vorsichtshalber den Fahrradanhänger – Miras bisheriger Favorit am Fahrrad – mitgenommen, in den praktischerweise auch jede Menge Sachen passen. Aber auch auf der zweiten Etappe nach dem langen Spielplatzpicknick von Herzogenburg nach St. Pölten wollte Mira wieder vorne sitzen.

Auf dieser zweiten Etappe entlang des Traisentalweges wollte ich nach Bademöglichkeiten Ausschau halten, auch weil es auf 12 Uhr zuging und die Sonne immer erbarmungsloser auf uns schien – 36 Grad Celsius waren vorausgesagt. Die Kiesbänke entlang der Traisen waren leider alle überwuchert und so wurde es dann ein Sprung ins kühle Nass des Viehofener Sees kurz vor unserem Ziel in St. Pölten.

An der FH kamen wir auf die Minute genau an, gerade recht zum kleinen Sektempfang und Mittagessen im Mensagarten. Bei dieser Gelegenheit gratulierten uns meine Kolleg*innen natürlich auch zu Lindas Geburt. Nach Sektempfang und Mittagessen gab es anschließend noch das versprochene Eis…

Den Rückweg gestaltete ich ähnlich wie den Hinweg – mit ein paar Ideen, die ich aber jederzeit zu verwerfen bereit war, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. So wollten etwa beide noch mal an den Viehofner See, wo wir noch mal kurze Rast machten. Mittlerweile war es dort deutlich voller und wir gingen nicht mehr ins Wasser, spielten dafür aber auf der schönen Liegewiese mit ihren vielen hohen Bäumen.

Anschließend nahm die Motivation und Laune fürs Weiterfahren ab und ich hatte den Eindruck, Mira könnte eine Runde schlafen wollen. Also überredete ich beide Kinder in den Fahrradanhänger zu wechseln, da es sich dort besser schlafen lässt. Um schnell Kilometer zu machen holte ich ausnahmsweise das iPad raus und ließ sie Die Sendung mit dem Elefanten schauen. So kamen wir ohne weitere Unterbrechungen und rasch wieder nach Hause – und ich auch zu ein bisschen Sport ;) Wieder daheim hieß es dann in der Wohnung an- und runterkommen und noch ein bisschen mit Mama und Sekica kuscheln.

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